Wie nannte man den Weihnachtsengel in der DDR?

Jahresendflügelfigur. Jahresendflügelfigur soll ein offizieller Begriff für Weihnachtsengel der DDR gewesen sein. Ob diese Definition korrekt ist oder ob dieser Begriff nur ironisch verwendet wurde, ist in der Literatur strittig. Auch seine Herkunft ist unklar.

Wie nannte man Weihnachten in der DDR?

In die Kirche gingen nur wenige Menschen. Zu Weihnachten gehörende christliche Begriffe wurden im offiziellen Sprachgebrauch ersetzt, so wurde aus dem "Weihnachtsgeld" die "Jahresendprämie" und die "Weihnachtsfeier" zur "Jahresendfeier". Zu Weihnachten wurde in der DDR auch immer die schlechte Versorgungslage sichtbar.

Wie nennt man Engel in der DDR?

Die „Jahresendflügelfigur“ ist ein humorvoller Begriff, der in der ehemaligen DDR für den christlichen Begriff „Engel“ verwendet wurde, um religiöse Symbole zu vermeiden.

Wie nannte man Hosenträger in der DDR?

Bunaflitzer – elastischer Hosenträger mit Klippverschlüssen.

Wie wurde der Weihnachtsbaum in der DDR genannt?

Der Christbaum in diktatorischen Regimen

Eben deshalb habe ihn die Sowjetunion 1935 zu Silvester als Gabenbaum eingeführt. Natürlich war in der DDR der Christbaum als „Christ”baum untragbar: Er wurde in Schmuckbaum umbenannt.

Frag Dr. Wolle – Weihnachten in der DDR (English Subtitles)

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Wie hieß der Weihnachtsengel in der DDR?

Jahresendflügelfigur soll ein offizieller Begriff für Weihnachtsengel der DDR gewesen sein. Ob diese Definition korrekt ist oder ob dieser Begriff nur ironisch verwendet wurde, ist in der Literatur strittig. Auch seine Herkunft ist unklar.

Wie hiess der Christbaum früher?

Wie hieß der Weihnachtsbaum früher? Der Weihnachtsbaum wurde früher oft als "Paradiesbaum" bezeichnet, da er in mittelalterlichen Mysterienspielen die Vertreibung von Adam und Eva aus dem Paradies symbolisierte. In einigen Regionen nannte man ihn auch "Zuckerbaum", weil er mit Süßigkeiten und Gebäck geschmückt wurde.

Was sind typische Ossi-Wörter?

Ostdeutsch für Anfänger: Diese Wörter versteht im Westen garantiert niemand
  • A. Anorak - Jacke. ...
  • B. Bemme - eine Scheibe Brot. ...
  • D. Datsche - Gartenhäuschen. ...
  • E. Erdmöbel - Sarg.
  • F. fetzen - das ist cool, macht Spaß ...
  • G. Ganker - Spinne mit dünnen Beinen. ...
  • H. Hitsche - altes Auto.
  • J. Jägerschnitzel - gebratene, panierte Jagdwurst.

Wie begrüßt man sich in der DDR?

Es war auch der Gruß der FDJ in der DDR, mit dem man sich zu Beginn einer FDJ-Versammlung oder eines Fahnenappells begrüßte (beispielsweise durch den Versammlungsleiter mit „Ich begrüße euch mit dem Gruß der Freien Deutschen Jugend: Freundschaft! “ oder kurz „FDJler: Freundschaft!

Wie nannte man Langhaarige in der DDR?

Gammler. Gammler war eine abwertende Bezeichnung für jugendliche Abweichler von der sozialen Norm, die in der alten Bundesrepublik, in der DDR, in Österreich und in der Schweiz verwendet wurde. Die so Etikettierten trugen meist lange Haare und waren mit Jeans und Parka bekleidet.

Wie heißt der Weihnachtsmann in der DDR?

Aus der Sowjetunion übernahm man „ Väterchen Frost“ der zu einem sozialistischen Rivalen des Weihnachtsmann werden sollte. Doch die Menschen nahmen ihn nur als Zusatz zum Weihnachtsmann an. Man versuchte es immer wieder, doch es half nichts.

Wie hieß der Osterhase in der DDR?

Doch lebendig und in freier Wildbahn bekommt man die Tiere nur selten zu Gesicht. Diese Entwicklung hat ihren Ursprung schon zu Zeiten der DDR. Vorpommern. Im Monat April, auch „Launing“ oder „Ostermond“ genannt, wird der Hase zum Hauptdarsteller.

Wie nennt man Schulterengel?

Die Aufgabe des Kiraman Katibin besteht darin, jeden Tag jede Handlung einer Person aufzuschreiben und aufzuzeichnen. Ein Engel sitzt bildlich gesprochen auf der rechten Schulter und zeichnet alle guten Taten auf, während der andere auf der linken Schulter sitzt und alle schlechten Taten aufzeichnet.

Welches Weihnachtslied kommt aus der DDR?

Weihnachten bleibt Weihnachten. Und doch hat sich aus dieser Zeit ein beliebtes Lied erhalten: "Sind die Lichter angezündet". Die Potsdamer Lyrikerin Erika Engel hat es im Jahr 1950 geschrieben. unter jedem Lichterbaum.

Wie nennen die Deutschen Heiligabend?

Am 24. Dezember wird in Deutschland der Heilige Abend gefeiert. Er ist der letzte Tag des Advents und der Beginn der Weihnachtszeit.

Warum wollte die DDR Weihnachten abschaffen?

Die politische Führung der DDR war gegen die Kirche. Das heißt, die Regierung erlaubte keine religiösen Aktivitäten in der Öffentlichkeit. Weihnachten ist aber nun mal ein religiöses Fest und da die Regierung der DDR es nicht abschaffen konnte, hat sie versucht, aus Weihnachten ein nicht-religiöses Fest zu machen.

Welcher Schnaps wurde in der DDR getrunken?

Gängig waren unter anderem Kristall Wodka, im Volksmund »Blauer Würger« genannt, Nordhäuser Doppelkorn, Goldbrand und Kirsch Whisky. Der Verbrauch von Schnaps war so hoch, dass der VEB Nordbrand zum größten Hersteller von Schnaps in Europa wurde.

Wie wurde früher in der DDR umgangssprachlich das Wochenendhaus genannt?

Datsche kommt vom russischen "datscha", das Land- oder Ferienhaus heißt.

Wie erkennt man einen Ossi?

Ossi und Wessi sind umgangssprachliche Bezeichnungen für Menschen, die in der ehemaligen DDR oder Ostdeutschland seit 1990 (Ossi) oder in der BRD oder den westdeutschen Bundesländern (Wessi) geboren oder aufgewachsen sind.

Was heißt Frau auf Sächsisch?

Bei der sächsischen Kosenamenverteilung an Männer existiert offenbar eine tierische Rangordnung. Männer bekommen von Frauen „Buma“ oder „Dieschr“ zu hören. „Mausi“ gehört in die unterste Klasse, der Nager fühlt sich zwar kuschelig an und ist nachaktiv, verhält sich aber vor allem ängstlich.

Was bedeutet Eiforbibbsch?

„Eiforbibbsch“ wurde zum „bedrohten Wort des Jahres“ erkoren und lässt sich nicht wortwörtlich übersetzen. Vielmehr handelt es sich um einen ursächsischen Ausdruck des Erstaunens, der heute kaum noch im Alltag verwendet wird.

Wann soll man einen Christbaum abräumen?

Direkt nach der (letzten) Weihnachtsfeier, erst Anfang Februar oder irgendwann dazwischen: Wann fliegt der Tannenbaum bei euch? Ein Stichdatum für das Abräumen des Weihnachtsbaums gibt es nicht. Viele verabschieden sich noch vor Silvester beziehungsweise am Neujahrstag von ihrem Baum.

Warum hängt man Kugeln an den Baum?

Die runde Form der Weihnachtskugel repräsentiert Vollkommenheit und wurde von jeher als Zeichen für Macht gedeutet. Als Gebilde, das weder Anfang noch Ende besitzt, versinnbildlicht die Kugel die Unendlichkeit, die sich auch auf Gott und dessen Existenz in der Ewigkeit übertragen lässt.

Wie heißt ein traditioneller Weihnachtsbaumschmuck?

Lametta (Verkleinerungsform von italienisch lama „Metallblatt“) besteht aus schmalen, dünnen, glitzernden Metallstreifen und ist ebenso wie Rauschgold ein traditioneller Weihnachtsschmuck für den Christbaum. Lametta wurde 1610 in Nürnberg erfunden und symbolisiert am Weihnachtsbaum Eiszapfen.

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